380kV
Trassenführung 380 kV - 09/2011
Das sind doch mal gute Nachrichten aus der Landesplanerische Beurteilung für die Planung „380-kV-Freileitung Neuenhagen – Wustermark – Hennigsdorf 380-kV-Nordring Berlin" - Stand 30. August 2011. All unseren Forderungen konnte nicht entsprochen werden aber für die Bürger und Anwohner vom Felscheuenweg bis hin zum letzten Zipfel der Liebenwalder Strasse sieht es so aus als wenn eine Entlastung erfolgt. Die Trasse soll weg vom Siedlungsgebiet geführt werden und an der Autobahnstrecke entlang verlegt werden.
Pressemitteilung an die Gemeinde Mühlenbecker Land

"Mühlenbecker Land: im Bereich Summt (Abschnitt B) kann durch eine Verlegung der Trasse nach Süden und Bündelung mit der BAB 10 die Überspannung des Siedlungsbereiches vermieden werden; dazu sind weitere Abstimmungen mit den Planungen zum Autobahnausbau erforderlich."*
* Landesplanerische Beurteilung für die Planung „380-kV-Freileitung Neuenhagen – Wustermark – Hennigsdorf 380-kV-Nordring Berlin" - Stand 30. August 2011- Seite 56
Raumverträglichkeitsuntersuchung
Warum gerade in den seniblen Gebieten nicht mehr Rücksicht genommen wird, einzieht sich jeder Logik. Hier scheint es doch "nur" um Kosten zu drehen.
Aus der "Raumverträglichkeitsuntersuchung für das Raumordnungsverfahren" (vom 01.11.2010) geht hervor das die meisten betroffenen Grundstücke zwischen 50m und 300m von der bisherigen Trasse liegen. Des weitern wurde auch festgestellt, dass die visuelle Beeinträchtigung durch Mastbauwerke und Leiterseile von erhöhter Bedeutung ist. Es wurden daher Mastverschiebungen und die Erhöhung der Mast Durschnittshöhe auf 50- 65 m vorgeschlagen.
Ein Vorschlag der an die "Gemeinsame Landesplanungsabteilung" gesandt wurde, war die Trassenführung längs der Autobahn an der Nord- /Ostseite vom Klärwerk bis mindestens 1000m nord-westlich der Wohnanlage am Feldscheuenweg in Summt zu realisieren. Bisher kommt es doch gravierenden Einschnitten in die Lebensqualität der Einwohner rund umden Feldscheuenweg bis hin zu den Grundstücken am unteren Zipfel der Liebenwalderstrasse (siehe 220 kV Trassenführung).
380-kV-Nordring Berlin
|
Geplante Ostsee Offshore Windparks |
||
|
"Die 50Hertz Transmission GmbH plant den Neubau einer 380-kV-Freileitung zwischen den Umspannwerken Neuenhagen und Wustermark mit Einschleifung in das Umspannwerk Hennigsdorf (Länge ca. 71-73 km). Dabei soll der Neubau zu über 90% unmittelbar neben der Trasse der bestehenden 220-kV-Freileitung Neuenhagen – Wustermark – Hennigsdorf, welche nach Inbetriebnahme der neuen 380-kV-Freileitung zurück gebaut wird, erfolgen. Gegenstand der Untersuchungen des Raumordnungsverfahrens ist ein ca. 500 m breiter Trassenkorridor zur bestehden Trasse. Im Raumordnungsverfahren erfolgt noch keine Feintrassierung. Konkrete Festlegungen zur Anzahl sowie zu Standorten und Höhen der Maste werden nicht getroffen." Im Rahmen des Ausbaues der A10 nördlicher Berliner Ring könnte die Verlegung der geplanten Freilleitung entweder entlang der "neuen" Autobahntrasse erfolgen. Oder auch als Erdleitung realisiert werden. Wie bereits bekannt ist, ist eine solche Lösung in Birkenwerder geplant jedoch diese zur Ausführung kommt ist fraglich. Zur Ausführung kam diese Technologie bereits in der 380kV Transversale Berlin. |
||
|
Des weiteren ist auch nicht bekannt ob die geplanten 500m links oder rechts der bereits bestehnden Trasse. Für uns Anwohner wirklich kein unwichtiger Hinweis. Hintergrund soll die Zuführung, der in Offshore Parks gewonnen Energie, ins europäische Verbundnetz sein. |
||
| Gegenwertige Trassenführung | ||


