Tourismus im Mühlenbecker Land
Ein kurzes Intermezzo: die Gemeinde bekennt sich zum Tourismus. Na ist das zu glauben?
Mit Absicht wird der Bericht mit einem kleinem Augenzwickern geschrieben. Der Plan der Gemeinde das Mühlenbecker Land touristisch zu erschliessen ist eine löbliche Aufgabe. Bedeutet aber auch neben Mut zu ungewönhlichen Entscheidungen die Kraft und den Willen zu haben die Gemeinde auch auf solide Beine zu stellen. Kraft und Energie in sinnvolle Infrastrukturmaßnahmen zu stecken. Und wenn es noch möglich ist sinnfreie Pläne, wie eine turnierfeste BMX-strecke zu bauen (Antrag der Fraktion SPD-Bündnis90/ Die Grünen am 21.02.2011 Gemeindevertretung– Prüfung möglicher Standorte an Sportanlagen im Mühlenbecker Land für die Errichtung einer wettkampffähigen BMX-Strecke / Abstimmung 17:2:1 und Verweis in die Ortsbeiräte, in den Bau- und Sozialausschuss), fallen zu lassen. Ich suche bis jetzt noch die BMX begeisterte Mühlenbecker Jugend, die BMX trendigen Läden und die Schrauber. Das besinnen auf das was schon seit langer Zeit in der Gemeinde etabliert ist ohne altbackend zu sein die Pflege der Natur und Umwelt sollte zu einem Grundbaustein des Tourismus sein.

Vielleicht sollte sich die Gemeinde eine Partnergemeinde in Österreich suchen - aber zumindest über den Tellerrand der eignen Gemeinde hinwegschauen. Da ist auch die löbliche Aufgabe die Wüte zu säubern ehr fadenscheinig. Ideen aus dem Salzburger Land: Die Angebote vor Ort sind auf die Bedürfnisse der Urlauber abgestimmt und immer spielt die Familie ein Rolle. Ein wunderbares Motto, hier, lautet: "Heimat finde ich dort, wo Traditionen gepflegt werden und das Zusammenleben der Menschen noch funktioniert". Welche Traditionen pfelgen wir in der Gemeinde? Die Freiwillige Feuerwehr, und das soll nicht herablassend klingen.

