Kartenwerke

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Schmettausches Kartenwerk Die Erstellung des Kartenwerkes für das damalige preußische Staatsgebiet erfolgten in den Jahren 1767 bis 1787 unter maßgeblicher Mitwirkung von Friedrich Wilhelm Karl Graf von Schmettau. Der preußische Offizier und Kartograph erstellte das Werk gegen die Bedenken von Friedrich II. jedoch in Absprache mit dem damaligen Kronprinzen Friedrich Wilhelm II. auf eigene Initiative und mit Förderung durch den Minister Friedrich Wilhelm Graf von der Schulenburg-Kehnert.


Kartenwerk  - Besitzer der Originalkarte - Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz -

 

Um die Jahrhundertwende, entwickelte sich die Region zu einem bekannten Ausflugsziel vieler Berliner. Dabei spielte die Erschliessung durch Bahn und Omnibus eine entscheidene Rolle. Die ausgedehnte Wälder des "könglichen Forstes Oranienburg" luden zum wandern ein. Am Summter See hatten sich einige Lokale etabliert und es gab auch eine öffentliche Badestelle.

Nach dem Krieg, und noch bevor der nördliche Berliner Ring gebaut wurde war die Region eine Gegend mit vielen Wäldern und Seen. Grosse Schäden durch den Krieg sind in Summt nicht bekannt. "Nur" in Höhe Großstückenfeld (rechte Seite Mühlenbecker Strasse - stadtauswärts Richtung Mühlenbeck - ca.250m vor den Bahngleisen) kam es zu einem Bombenabwurf. Der Krater ist heute ein kleiner Teich und sieht aus wie eine natürliche Senke.


Der Berliner Ring wurde zwischen 1936-1939 in mehren Abschnitten zwischen Berlin Weißensee und Potsdan Nord gebaut. Mit der Schliessung des Autobahnringes 1972 - 1979 von Schwanebeck bis Havelland wurde die Landschaft nachhaltig durch- und zerschnitten. Um nach Summt zu gelangen konnten die Mühlenbecker glücklicherweise eine Brücke benutzen die den alten Zehnrutenweg aufnahm. Leider wird diese Brücke nun auch der Erweiterung der A10 2012/???? weichen müssen.

Keine Alternativen erhielten die Bürger Birkenwerders. Nach der Fertigstellung der nördlichen Autobahnverbindung 1979. Kam es leider zu einem tragischen Unfall in Höhe Birkenwerder. Da die Verbindung nach Summt (Summter Strasse) ersatzlos gekappt, wurde sind auf dem Weg zum Summter See zwei Kinder auf der Autobahn, als sie diese überquerten, zu Tode gekommen. Erst danach wurden weitreichende Sicherungsmassnahmen im Autobahnumfeld unternommen.