Briesetal

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briesetal_hubertusbrücke

Das Briesefliess oder Briesetal der Abfluß des Wandlitz Sees

"Nördlich vom Bahnhof Birkenwerder liegt die Kolonie Briese. Hier befand sich vor 300 Jahren ein einsamer Teerofen, in dem aus kienigen Kiefernstubben Teer gewonnen wurde. Von der Briese aus sollte man das Briesetal durch wandern. In zahlreichen Windungen schlängelt sich die Briese durch das Tal und berührt bald die eine, bald die andere Seite. Während auf den trocknen Höhen fast nur Kiefern stehen, wachsen im Tal Birken, Erlen und Pappeln, Gräser, Moose und allerlei Sumpf und Wiesenblumen saugen gierig mit ihren Wurzeln das Wasser auf, das ihnen die Briese spendet."

Im Ortsteil Briese wurde 1959 begonnen das alte "Briesebad" wieder herzustellen. Es enstand damals ein neues Haus mit Umzugskabine und ein Schwimmeisterturm. Am 5.Juli 1959 fand die feierliche Wiedereröffnung statt. Das Naturbad wurde rege duch die Anwohner, Gäste und Ausflügler genutzt. Im Laufe der Zeit verfiel jedoch die Anlage es wurde nicht mehr gepflegt und irgendwann Anfang der 70-iger schlug ein Brandteufel zu. Schlussendlich verpachtete die Gemeinde den See an einen Entezüchter. Das war der Tod des Sees. Nach der Wende wurde der See sich selbst überlassen und "regeneriete" sich selbst. Welche Wasserqualität der  See heute entzieht sich mir. Bis auf die Liegewiese/Strand macht der See heute einen nicht gepflegten Eindruck. Ich weiß auch nicht ob das quasi am Ufer liegende Freilauf Gehege so zu träglich ist. Naja,Schade!

"Das Briesenfließ oder Birkenwerdersche, der der Abfluß des Wandlitz Sees ist. Aus diesem See geht das Fließ in den Rahmer See der mittelst eines Grabens das Wasser des Stolzenhagen-Sees aufnimmt und darauf in den Lubow See fällt, dem man eine unergründliche Tiefe zuschreibt. Aus dem Lubow See geht das Fließ auf die Zühlsdorfer Mühle, wo es in den Bereich der großen Waldungen des Königlichen Forstreviers Oranienburg und Mühlenbeck tritt, jenseits deren es bei Birkenwerder das Havelthal erreicht und eine Schneidemühle treibt, unterhalb deren es in die Havel fällt. Auf seinem Lauf durch den Forst ist das Tal des Briesefiießes ziemlich tief eingeschnitten, weil der Boden im Walde gegen den Bäckgraben hin eine rückenförmige Erhöhung mit mehreren kleinen Gipfeln bildet, davon einer den Namen Auerhahn Berg führt ."²

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Das Briesetal kann man von der Seite Brieselang (S-Bahn Birkenwerder) als auch von der Seite Wensickedorf (Bahnhof Zühlsdorf NEB - Niederbarnimer Eisenbahn ) durchwandern - Route 6-12 km. Von der Seite Brieselang lohnt sich ein Besuch in der Waldschule Briesetal dort erhält man sehr viele Informationen zum Briesetal, es gibt kleine Lehrpfade, eine sehr schöne Aussichtsplattform als auch allgemeine Tips und Informationen zur Umgebung und Natur in den Naturparks Brandenburgs.

Nicht nur im Winter empfiehlt es sich entweder vom oder bis zum Forsthaus Wensickendorf zu wandern. Am Forsthaus kann man kurz rasten. Im Winter wird neben Glühwein oder Grog auch was handfestes für den Magen gereicht. Im Sommer natürlich erfrischende Getränke und kleine Speisen.

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Auch der Bieber hat das Briesetal wieder entdeckt. Sehr umfangreiche Informationen zu Flora und Fauna erhählt man aber in der Waldschule Briesetal.

Quelle: ² Landbuch der Mark -Brandenburg und des Markgrafenthums Nieder Lausitz in der Mitte des 19. Jahrhunderts

http://books.google.de/books?pg=PP7&dq=Brandenburgische+Landb%C3%BCcher.&id=0XUOAAAAYAAJ#v=onepage&q&f=false